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veeb-Projekte
Uhr von Gerätewerk Leipzig – 1960er Jahre
330,00 CHF

Diese hübsche, zierliche elektrisch betriebene Uhr wurde Anfang der 1960er Jahre von GW (Gerätewerk) in Leipzig, Ostdeutschland, hergestellt. Die Uhr ist bemerkenswert gut erhalten und zeugt von deutscher Qualität.

Da das ursprüngliche Uhrwerk erhalten geblieben ist, verfügt sie über dasselbe „Ticken“ und dieselbe Präzision wie vor über 60 Jahren. Der Rahmen der Uhr besteht aus strapazierfähigem Metall mit einer Pulverbeschichtung in Tannengrün (RAL 6009). Das Zifferblatt ist ebenfalls aus Metall und mit einer Pulverbeschichtung in Elfenbeinweiß versehen.

Weitere Details

Was ist der VEEB-Takt-Treiber?

Unser Uhrentreiber wurde sorgfältig auf Basis unserer Open-Source-Software entwickelt. Er stellt eine nicht-destruktive Ergänzung zur Uhr dar, wobei der ursprüngliche Mechanismus unverändert bleibt. Die Stromversorgung erfolgt über USB.

Dieses Video zeigt, wie unser Treiber einen Mechanismus wieder in Gang bringt, sodass die Uhr sich an die von einem Internet-Zeitserver gelieferte Zeit anpasst. Ganz gleich, wo auf der Welt Sie sich befinden – die Uhr stellt sich immer auf die richtige Zeit ein.

Screenshot einer Anmeldeseite für das geschlossene WLAN von VEEB Projects. Auf dieser Seite wird der Benutzer aufgefordert, den WLAN-Namen und das Passwort einzugeben, um eine Internetuhr für die genaue Zeitanzeige anzuschließen. Unten befindet sich eine Schaltfläche „Verbinden“.

Den Uhrentreiber mit dem WLAN koppeln

Die Kopplung des Uhrentreibers mit einem WLAN-Signal ist ganz einfach und lässt sich mit einem Smartphone durchführen (siehe Video).

Elektrische Uhren sind auf ein konstantes Impulssignal von einer zentralen Quelle angewiesen, die oft als „Mutteruhr“ bezeichnet wird, um eine genaue Zeitmessung zu gewährleisten. Ohne diesen Impuls werden diese Uhren überflüssig und können nicht mehr ordnungsgemäß funktionieren. Um diesem Problem zu begegnen, haben wir ein USB-betriebenes Gerät entwickelt, das den Impuls der Mutteruhr nachbildet, sodass diese Tochteruhren unabhängig arbeiten und ihre Genauigkeit beibehalten können.

Das Gerät stellt beim Anschließen an die Stromversorgung und anschließend jede Nacht eine Verbindung zum Zeitserver her. So bleibt Ihre Uhr stets vollständig mit der Ortszeit synchronisiert und passt sich automatisch an die Sommerzeit an. Es ist genauso genau wie der Zeitserver im Internet. Wer sagt denn, dass man einem alten Hund keine neuen Tricks beibringen kann?

Wer hat die Uhr gebaut?

Gerätewerk Leipzig, Ostdeutschland

Eine Chronologie des Gerätewerks Leipzig

  • Deutsche Wiedervereinigung 1990
    Nach dem Zusammenbruch der DDR übernahm die Treuhandanstalt das gesamte staatliche Eigentum und verkaufte über 8.500 Unternehmen an private Käufer.
  • Friedliche Revolutionen 1989
    Leipzig war der Ausgangspunkt der Friedlichen Revolution von 1989, die zur Öffnung der Grenzen zwischen Ost- und Westdeutschland führte.
  • Staatsfusionen 1970
    Das VEB Gerätewerk Leipzig fusioniert mit anderen Unternehmen zum VEB Kombinat Fernmeldewerk Leipzig
  • Gründung der Dr. E. Horn GmbH 1952
    Horns Sohn, Dr. phil. Erhard Horn, und der Industrielle Carl Bahrmann gründen gemeinsam ein neues Unternehmen unter dem Namen Dr. E. Horn GmbH in Schönaich bei Stuttgart. Das Unternehmen, das heute „Bahrmann GmbH“ heißt, ist bis heute aktiv.
  • VEB Gerätewerk Leipzig 1951
    Das Unternehmen wird in „VEB Gerätewerk Leipzig“ umbenannt.
  • Übergang zur VEB 1948
    Der Name des Unternehmens wurde in „VEB Messgerätewerk Leipzig“ geändert. In der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) fusionierten staatliche Unternehmen, die als „VEB“ (Volkseigener Betrieb) bezeichnet wurden, mit Unternehmen, deren Namen die Abkürzung „RFT“ enthielten. „RFT“ stand für „Rundfunk- und Fernmelde-Technik“ und spiegelte die zentralistische Wirtschaftsplanung der DDR sowie deren Schwerpunkt auf Technologie in verschiedenen Industriezweigen wider.
  • Wiederaufbau 1947
    Nach dem Zweiten Weltkrieg begann der Wiederaufbau Leipzigs unter der Aufsicht der alliierten Besatzungsmächte. Dieser Wiederaufbau erfolgte jedoch ohne Beteiligung der früheren Firmeninhaber.
  • Leipzig während des Zweiten Weltkriegs 1945
    Während des Zweiten Weltkriegs wurde Leipzig in dem Versuch, die Flugzeugfabriken zu zerstören, schwer bombardiert; über 60 % der Stadt lagen in Trümmern, darunter auch die Fabrik der „Elektrotechnischen Anstalt“."
  • Die Söhne von Horn übernehmen 1925
    Nach Horns Tod übernehmen seine drei ältesten Söhne die Leitung des Unternehmens. Das Unternehmen verlagert seinen Schwerpunkt auf die Herstellung von Präzisionsmotoren, Drehzahlmessern und Messgeräten.
  • Elektrotechnische Anstalt 1892
    Der Firmenname wurde in „Elektrotechnische Anstalt“ geändert.
  • Gründung von „Horn Apparatebau“ 1884
    Dr. Friedrich Theodor Horn gründete das Unternehmen „Horn Apparatebau“ in Leipzig. In Leipzig findet eine der ältesten Messen der Welt statt, deren Tradition bis ins Mittelalter zurückreicht. Horn hält mehrere Patente für elektrische oder mechanische Messsysteme.