Den perfekten* PC für einen Spottpreis zusammenstellen
(*„Perfekt“ ist hier ziemlich subjektiv.)
Zwischen Hardware und Software besteht eine Symbiose. Eine Symbiose, bei der die Hardware eine eingebaute geplante Obsoleszenz aufweist. Dein brandneues MacBook M4 wird in ein paar Jahren schon regelrecht veraltet wirken, weil es ausgemustert wird und keine Software-Updates mehr erhält (etwa zu dem Zeitpunkt, zu dem Tim Apple möchte, dass du dir das Nachfolgemodell wünschst).
Während all das vor sich geht, arbeitet die Linux-Community fleißig daran, relativ alte Hardware so zum Laufen zu bringen, dass ein Betriebssystem darauf wirklich brauchbar ist. Dieses kurze Video, das wir gedreht haben, sieht zwar so aus, als ginge es um eine neue Festplatte, aber eigentlich geht es darum, wie man einen Desktop-Computer zusammenbaut, der genau so ausgestattet ist, wie man es gerne hätte.
Die Standardantwort auf das Argument „niedrige Kosten, hohe Konfigurierbarkeit“ lautet:„Linux ist nur dann kostenlos, wenn man die Zeit hat, es zu konfigurieren.“ Das mag durchaus zutreffen, aber diese lästige Konfiguration ist vergleichbar mit dem Ärger beim Vorbereiten einer Mahlzeit: Es fühlt sich wie verschwendete Zeit an, aber diese Zeit holt man schnell wieder auf, sobald man mit dem Kochen beginnt. Wie auch immer, ich sprach gerade von dem Video – hier ist es:
Der wichtigste Teil ist im Handumdrehen vorbei, daher hier ein Screenshot davon.
Der Screenshot zeigt einen Linux-Desktop, auf dem der i3 Window Manager mit Compton (für Transparenz) läuft, und er zeigt:
Webbrowser – Firefox mit der Suchmaschine Kagi, die bei der Suche nach den gewünschten Inhalten viel bessere Ergebnisse liefert als Google.
Dateimanager – Ranger,
Ressourcenmanager – btop,
Musikplayer – ncmpcpp,
Multitasking – tmux,
Editor – Neovim.
Das sind nur einige der Tools, für die wir uns entschieden haben, weil wir den Desktop-Look nachahmen wollen, den der Computerfreak in einem Film hat. Ihr wisst schon: jede Menge Fenster und Lauftext, bevor man schnell tippt und flüstert: „Wir sind drin“.
Es gibt noch viele weitere FOSS-Tools, die wir täglich nutzen, aber wir wollen Sie nicht mit der vollständigen Liste langweilen.
Kurz gesagt
Wir lieben Open-Source-Software. Du solltest sie auch mal ausprobieren.

